Matthias C. Hennig und Anna Piatkowski Ärzte für Neurologie und Psychiatrie
Matthias C. Hennig und Anna PiatkowskiÄrzte für Neurologie und Psychiatrie

Die Diagnostik

Nach einem umfassenden Gespräch zu Ihrer Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung werden zur weiteren Abklärung spezielle apparative Untersuchungen angewendet, zum Beispiel:

EEG

Das EEG ist die sogenannte Hirnstromkurven-Messung, hierbei wird die elektrische Aktivität der Hirnrinde über Elektroden (schmerzfrei!) gemessen. Die aufgezeichneten Hirnströme geben dem Arzt Hinweise auf allgemeine oder lokalisierte Störungen der Hirnaktivität. Das EEG wird v.a. in der Epilepsiediagnostik, aber auch zur Abklärung von Kopfschmerzen und Demenzen eingesetzt

Evozierte Potenziale

Mit dieser Methode werden Störungen der Reizleitung im Gehirn oder Rückenmark untersucht. Dafür werden Nerven an Armen oder Beinen gereizt und die damit ausgelöste Hirnaktivität über Elektroden von der Kopfhaut abgeleitet. Anwendung findet diese Untersuchung z.B. bei MS oder anderen Störungen der zentralen Nervenübertragung.

Farbdopplersonographie der Hals- u. Hirngefäße

Mittels hoch auflösenden Ultraschalls können die das Gehirn versorgenden Arterien sehr gut untersucht werden und damit bereits frühzeitig beginnende Verkalkungen der Gefäße erkannt werden.

Bei bestehenden Risiken, wie bei Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Nikotinabusus und familiärer Belastung, kommt es häufiger zu Ablagerungen und Einengungen der Gehirn versorgenden Arterien, dies kann zu Schlaganfällen führen.

Neurographie und Elektromyographie

Elektromyographie und Neurographie dienen der Diagnostik von Erkrankungen der peripheren Nerven oder der Muskulatur. Dabei wird ein Nerv elektrisch mit geringer Stromstärke gereizt und die Antwort des Nerven aufgezeichnet. 

Lumbalpunktion

Bei der Lumbalpunktion wird nach örtlicher Betäubung das sogenannte "Nervenwasser" aus der Lendenwirbelsäule unterhalb des Rückenmarks entnommen und untersucht. (Es handelt sich dabei NICHT, wie oft fälschlich behauptet, um eine "Rückenmarkspunktion"!). Die entnommene Flüssigkeit wird v.a. zur Diagnose von entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystem benötigt (Multiple Sklerose, Hirnhautentzündungen, Demenzen oder bei Entzündungen von Nervenwurzeln).

Die Lumbalpunktion kann ambulant oder stationär im Krankenhaus durchgeführt werden. Nach der Untersuchung sollten Sie sich von jemandem mit dem Auto nach Hause bringen lassen u. sich hinlegen.

Neuropsychologische Diagnostik

Zur Diagnostik von Demenzen und anderen erworbenen Störungen der Hirntätigkeit werden verschiedene Tests eingesetzt.

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Matthias C. Hennig und

Anna Piatkowski
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Offene Sprechstunde ab 9.3.2020

 Montag 8:20 Uhr bis 13:20 Uhr

(nur für Patienten aus der Grafschaft!)

Aus Kapazitätsgründen wird nur jeweils eine begrenzte Zahl Patienten untersucht u. behandelt. Ein Behandlungsan-spruch besteht nicht!

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